Faltenbehandlung durch Fadenlifting

Das sogenannte Fadenlifting ist eine innovative Methode zur Faltenbehandlung im Gesicht, am Hals und anderen Körperregionen. Der Eingriff kann in lokaler Anästhesie und ohne aufwändige Vorbereitung erfolgen. Er kommt für Patienten in Frage, bei denen ein komplexes Facelifting verfrüht wäre und die einen chirurgischen Eingriff unter Vollnarkose scheuen.

Die eingesetzten Fäden regen die Produktion der Strukturproteine an und führen zur Glättung und Straffung der Haut. Sie werden mit Hilfe vorkonfektionierter Kanülen in unterschiedlichen Stärken und Längen an den entsprechenden Gesichtspartien subkutan platziert und regen die körpereigene Fibroblastenaktivität an.
Die verwendeten PDO-Fäden werden seit vielen Jahren erfolgreich als resorbierbares Nahtmaterial in der plastischen Chirurgie eingesetzt. Das Gewebe wird gestützt und gefestigt. Unebenheiten werden ausgeglichen (Filling) und kleine Falten mit den seralea®-Widerhakenfäden gestrafft (Lifting).

Der eingebrachten Fäden werden innerhalb 180–210 Tagen rückstandslos abgebaut, die Festigung der Gewebestruktur bleibt lange darüber hinaus erhalten. Ein optischer Erfolg (3D-Effekt) ist sofort erkennbar. Der 4D-Effekt, also der volle Erfolg der Behandlung, zeigt sich meist nach 6–8 Wochen im Laufe der Fadenresorption.